Reaktionen von Publikum und Presse

Reaktionen von Publikum und Presse

Werner Seuken begann seine Tätigkeit als Vortragender im Herbst 2004. Von Anfang an erntete er für seine Darbietungen hohes Lob von Publikum und Presse. Die folgenden Zitate mögen dies belegen:


Mörike, Mozart auf der Reise nach Prag:


„Die sprachliche Schönheit von Mörikes Novelle, der Kontrast von Heiterkeit und Wehmut fesselten ebenso wie der gekonnte Vortrag von Werner Seuken. Charmant schlüpfte [er] sprachlich in die verschiedenen Personen der Novelle, kompetent war er für alle Fragen offen. Durch seinen Vortrag war es für das Publikum nicht schwer, seinen Worten auch über einen längeren Zeitraum zu folgen […] Ein wahrer Genuss für alle Sinne.“

(Melanie Küsters in der Neuen Rhein Zeitung vom 2. 10. 04)


„Auch mich soll jemand küssen!“ Von Hans Christian Andersens unerfüllter Liebe und seiner „kleinen Meerjungfrau“:


„Mit weicher Stimme fühlte sich Werner Seuken in die Werke Andersens ein, rezitierte hoffend, fast flehend, dann zärtlich, später vor Aufregung drängend Briefe und Gedichte.“

(Sarah Dickmann in der Rheinischen Post vom 9.9.05)


„Die Zuschauer im Saal schauen ihn gebannt an, während Seuken sie mit auf seine poetische Reise durch die Welt der Gefühle Hans Christian Andersens nimmt […] Ausdrucksstark belebte Werner Seuken mit seiner Stimme die Texte […] und entließ ein begeistertes Publikum.“

(Irina Kruszinski in der Neuen Rhein Zeitung vom 10. 9. 05)


„Werner Seuken [verstand] durch seine interessante facettenreiche Vortragsweise und lebendige wie einfühlsame Lesung seine Zuschauerschaft zu fesseln, sie dankte ihm dafür mit begeistertem Applaus.“

(Westfälische Rundschau, 13. 1. 09)


„Faszinierende Zusammenhänge zwischen Leben und Werk, selbst recherchiert und zusammengetragen von Werner Seuken, waren nicht nur für Märchenfans die Gelegenheit, in eine zauberhafte Welt voll großer Empfindungen einzutauchen.“

(Siegener Zeitung, 13. 1. 09)


Edgar-Allan-Poe-Lesungen:


„Und auch hier fesselte er seine Zuhörer. Mal mit gehetzter, mal mit bedachter Stimme, flüsternd-ängstlich, dann laut und fordernd variierte er in seiner Vortragsweise […] Und so langsam kroch der Grusel aus der Dunkelheit in den Schankraum […] Kein Wunder also, dass dieser gepflegte und gar nicht so laute Horror mit reichlich Applaus bedacht wurde.“

(Matthias Knauer in der Rheinischen Post vom 3.11.05)


„Und gerade die Art und Weise, wie Seuken es schafft, die Geschichte nicht nur vorzulesen, sondern auch Spannung zu erzeugen, machte den Abend zu einem Erlebnis […] So machen Lesungen Spaß.“

(Matthias Knauer in der Rheinischen Post vom 17. 1. 06)


In der Rezension „Bilder im Kopf“ in der Neuen Rhein Zeitung vom 14. 5. 09 werden einige Zuhörer-Aussagen zitiert:

„Der kann so minimalistisch lesen und trotzdem gut Spannung aufbauen – so wie Kopfkino […]“

„Da hab‘ ich Gänsehaut bekommen […]“

„Großartig, toll, wie er das vorträgt […]“

„Da entstehen richtige Bilder im Kopf und man denkt: Was ist hier hinter dem Gewölbe?“

„Ich bin immer zusammengezuckt, als sich seine Stimme erhob mit dem ganzen Gefühl des Erzählers.“


„Als Seukens Stimme von dem Mord an dem Tier erzählt und der Ich-Erzähler seine Frau mit der Axt erschlägt, halten viele den Atem an. Den Schlussapplaus hatte er sich verdient.“

(Alexander Florié in der Neuen Rhein Zeitung vom 13. 5. 09)


„Ein Abend zwischen Genuss und Grauen. Seukens angenehme Stimme und die sensible, den Text ausschöpfende, doch nie über Gebühr dramatisierende Interpretation […] waren eine wahre Freude […] Seukens eindringliches Vorlesen wurde in Rhythmus, Dynamik und der emotionalen Gleichzeitigkeit klaren Kalküls und an die Oberfläche drängender Anspannung den in der Ich-Form geschriebenen Texten kongenial gerecht.“

(Bettina Schack in der Neuen Rhein Zeitung vom 20.11.09)


„Zwischen Gott und der See“. Ein Vortrag über Leben und Werk Gerhard Mercators mit einer Lesung von Auszügen aus einem Roman von John Vermeulen:


„Der Germanist und Rezitator, zuletzt mit einer Hauff-Lesung auf der Lit.Cologne erfolgreich, machte das packend und unterhaltsam geschriebene Buch des Antwerpener Autors zum Hörgenuss. Wortgewaltig Mercators Alptraum eines am Höllenriff zerschellenden Schiffes, witzig die Dialoge rund um die Präsentation der Weltkarte in der Düsseldorfer Residenz Wilhelm des Reichen.“

(Bettina Schack in der Neuen Rhein Zeitung vom 25. 3. 06)


„Viel Beifall für einen spannenden Abend.“

(Mirko Perkovic in der Rheinischen Post vom 25.3. 06)


Picasso und die Frauen:


„[…] der Preis für die Liebe zu einem Genie ist manchmal hoch. Der Preis für diesen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Abend über Liebe, Leidenschaft und Kunst war es nicht. Die Zuhörer spendeten kräftigen Applaus.“

(Ralf Schreiner in der Rheinischen Post vom 16. 3. 07)


„Zustimmende Rufe der Zuhörer, begeisterter Applaus für Werner Seuken.“

(Voerde-Info Juli/August 2009)


Johann Wolfgang von Goethe, Reineke Fuchs:


„So viel Ernsthaftigkeit in leichtes, wenngleich bissiges Amüsement zu verpacken, gelang Goethe vortrefflich. Und ebenso behände und humoristisch erweckt auch Werner Seuken die Szenerie zum Leben. Harsch gestandene Meuchelmorde Reinekes zischt er ebenso unverdrossen dahin, wie es der Goethe’sche Fuchs gegenüber seinen Anklägern tut. Die Wehklagen seiner Opfer imitiert der Rezitator gleichsam schauderhaft. Und so schwankt das Publikum zwischen Lachen über Doppelmoral (‚Gebt mir das Eure und lasst mir das Meine‘) und Nicken über immer mal wieder hochaktuelle Wahrheiten (‚Bringst du Geld, so findest du Gnade‘).“

(Lena Steeg in der Rheinischen Post vom 18. 4. 08)


„Seuken brachte Goethes Verse zum Klingen, hauchte den Tieren Leben ein. Und trug den Stoff direkt in die weltpolitische Gegenwart.“

(Bettina Schack in der Neuen Rhein Zeitung vom 18. 4. 08)


Kurt Tucholsky: Ein Pendler zwischen Politik und Tingeltangel:

„Der Rezitator Seuken, der in seiner Jugend Sprech-Unterricht bei Kathrin Türks nahm, las Lyrik, Prosa und rückte den Menschen Tucholsky in den Fokus. Stilistisch ausgereift und stilvoll bleibend, auch wenn er dessen Schwächen beleuchtete. Kurt Tucholsky, einer der bedeutendsten Publizisten der Weimarer Republik, hat dem Leser von heute noch viel zu sagen.“

(Bettina Schack in der Neuen Rhein Zeitung vom 27. 10. 08)


Die Nibelungensage:


„Dabei ließ Seuken aber nur selten die mittelalterlichen Autoren zu Wort kommen. Vielmehr trug er ‚in seiner eigenen Sprache‘ vor. So entwickelte sich eine ganz eigene Poesie. Unverständliches erklärte er unter Zur-Hilfenahme anderer Sagen und wissenschaftlicher Interpretationen. Spielend schaffte er einen feinen Spannungsbogen zu erzeugen, zaghaft beinahe bis zur Ermordung Siegfrieds […] dann rasant bis zum blutigen Ende […] Ein sehr gelungener Lese-Abend.“

(Matthias Knauer in der Rheinischen Post vom 13. 3. 10)


„Wie schon in seinem Picasso- oder Poe-Vortrag fesselte er von der ersten bis zur letzten Minute die Zuhörer.“

(Voerde-Info vom 4. 5. 10)


Szenen einer Ehe: Leo Tolstoi, Die Kreutzersonate. Sofja Tolstaja, Eine Frage der Schuld:


„Was für ein Abend […]“

(Bettina Schack in der Neuen Rhein Zeitung vom 29.11.10)


„Rezitator Werner Seuken versteht sich aufs Akzentuieren. Gekonnt transportiert er die Emotionen des Protagonisten, brillant wechselt er immer wieder zurück in die Perspektive des Erzählers. Er spricht von Tolstoi mit der Routine eines Kenners und schafft es, dass sich die gefesselte Zuhörerschaft in den Worten des eifersüchtigen Protagonisten verliert.“

(Ramona Kettner in der Rheinischen Post vom 30. 11. 10)


Henning Mankell, Der Mann mit der Maske:


„Wobei der Begriff ‚Lesung‘ nicht ganz beschreibt, was Werner Seuken macht. Er erfasst die Facetten der Geschichte und erweckt sie mit seiner Stimme zum Leben. Man kann die Schwermut des Protagonisten Kommissar Wallander hören, wenn dieser spricht oder seine Gedanken zu den Grausamkeiten der Welt abschweifen.“

(Florian Langhoff in der Rheinischen Post vom 14. 12. 10)


Sherlock Holmes wiederentdeckt: „Der Club der Rothaarigen“. Eine Erzählung von Arthur Conan Doyle


„Die erstaunliche Auffassungsgabe und die Kombinationsgabe Holmes‘ wurden dem Publikum ebenso wie die […] Facetten des Dandyismus durch die mitreißende Art Seukens nahegebracht.“

(Anna Gawel in der Neuen Rhein Zeitung vom 22. 3. 11)


Friedrich Dürrenmatt: „Das Schreckliche hinter den Kulissen“


„Seuken trägt […] die Kurzgeschichten „Der Tunnel“ und „Der Hund“, die beide aus den 1950er Jahren stammen, vor.

Wer kommt, bekommt gute Literatur zu hören. Sie wird gekonnt und ansprechend vorgetragen. Seuken ist der ideale Sprecher für diese Geschichten.“

(Andreas Rüdig im Lokalkompass Duisburg vom 28. 3. 11)